Wikingerstadt Schleswig an der Schlei

Lage und Beschreibung
Schleswig hat etwa 25.000 Einwohner und liegt idyllisch am Ostseefjord Schlei. Nicht nur die Einwohner, sondern auch Touristen wissen diese Lage und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu schätzen: Die Altstadt mit dem St.-Petri-Dom (Bordesholmer Altar), Rathaus, Fischersiedlung Holm, St. Johanniskloster, eine vielfältige Museenlandschaft (u. a. Landesmuseen auf Schloss Gottorf, Barockgarten und Globushaus, Stadtmuseum, Wikinger Museum Haithabu), die Schlei und viele kulturelle Veranstaltungen ziehen immer wieder Menschen von nah und fern an.

Als Kreisstadt verfügt Schleswig über gute Einkaufsmöglichkeiten sowie eine Vielzahl an schulischen, kulturellen und sozialen Einrichtungen sowie über eine umfangreiche medizinische Versorgung. Gleichzeitig werden neue Baugebiete für junge Familien erschlossen.

Ein kurzer Blick in die Geschichte
Schleswig und die Wikinger sind untrennbar miteinander verbunden! In jener bewegten Zeit zwischen 800 und 1100 n. Chr. beherrschten die Wikinger ganz Nordeuropa. Vor den Toren Schleswigs am Haddebyer Noor lag Haithabu, ihr bedeutendster Hafen-, Handels- und Handwerksplatz. Hier liefen die wichtigsten Fernhandelswege der Wikinger zusammen. Von Haithabu aus eroberten sie fremde Landstriche, überquerten Meere und vollbrachten großartige handwerkliche Leistungen. Nach der Zerstörung Haithabus im Jahre 1066 ging dessen Bedeutung als Wirtschaftszentrum auf das heutige Schleswig am nördlichen Ufer der Schlei über.

1134 wird der Dom erstmalig erwähnt. Im Mittelalter war Schleswig Bischofs- und Herzogs-Stadt. Auch die malerische Fischersiedlung auf dem Holm war schon im Mittelalter nachweisbar.

Nach 1544 entwickelte sich das Schloss Gottorf außerhalb der Stadt zu einer großen Residenz mit den selbständigen Siedlungen Friedrichsberg, Lollfuß, Hesterberg und Hühnerhäuser. 1711 wurden diese Siedlungen zur kombinierten Stadt "Schleswig" zusammengeschlossen. Sie wurde im 19. Jh. Ausgangspunkt der nationalen Entwicklung in Schleswig-Holstein (in den Ständeversammlungen im Ständesaal des Rathauses von 1836 bis 1846 begann der nationale Konflikt zwischen Deutschen und Dänen).1868 wurde Schleswig Hauptstadt der preußischen Provinz Schleswig-Holstein.

1945/46 wurde die Regierung nach Kiel verlegt, die Stadt erhielt dafür die Obergerichte des Bundeslandes Schleswig-Holstein, die Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen und das Landesarchiv.

 

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