Corana und mehr !

Maßnahmen zur Corona-Ausbreitung

Liebe seniorTrauiner/Innen,

hier einige Informationen zur Corona-Pandemie.

Bleibt alle gesund und vorsichtig !

Lieben Gruß

A. Münch

Landesnetzwerk seniorTrainerin Schleswig-Holstein e.V.


Hier noch Hinweise und eine Idee aus dem Ministerium S-H, die vielleicht von uns für unseren
kleinen Kreis umgesetzt werden könnte.
Wir sind ja gut vernetzt und helfen uns untereinander.

Hinweise:

Nachbarschaftshilfe (www.engagiert-in-sh.de)



Gegen Einsamkeit: Silbertelefon aus ganz Deutschland erreichbar


In der Corona-Krise sind alle aufgerufen, soziale Kontakte weitgehend zu vermeiden.
Viele Ältere werden den Kontakt zu Angehörigen, Freunden oder Nachbarn mindestens telefonisch
aufrechterhalten, aber nicht alle Älteren haben solche Netzwerke.
Silbernetz ist ein Gesprächsangebot für einsame ältere Menschen.
Wer einfach mal reden möchte, kann täglich von 8 bis 22 Uhr die kostenfreie
Telefonnummer 0800 4 70 80 90 von Silbernetz anrufen.
Aufgrund von Anfragen aus ganz Deutschland ist das Silbertelefon nun bundesweit verfügbar.
Der Berliner Senat gab dafür grünes Licht.

https://www.silbernetz.org/

Sollten wir noch eine Ausgangssperre bekommen, wird das Thema Einsamkeit und Isolation für viele Menschen zu einem großen Problem werden.

Es kann auch eine gute Idee sein, Telefonketten oder „Telefoniergruppen“ zu installieren, gerade für Menschen, die nicht digital unterwegs sind.

Nun zur Idee auf Kreisebene aus dem Sozialministerium S-H (MSGJFS, Herr Wegener):

Grundvorstellung:

Corona und die nun schon geltenden und eventuell noch kommenden Maßnahmen können zu Situationen führen, die einer sozialen Isolation gleichkommen. Das ist für alle Menschen ein Problem und eine Umstellung, aber für einige eben noch mehr als für andere. Hier sind insbesondere von Einsamkeit bedrohte Personen jeden Alters gemeint (vorher schon kein soziales Netz, jetzt völlig allein) und die vulnerablen Personen (für sie werden die Einschränkungen aller Voraussicht nach länger gelten) gemeint. Wir retten nicht die Welt, machen aber das Leben für diese Personen aber vielleicht ein wenig leichter, wenn sie zukünftig Telefonkontakt haben zu Menschen, die auch gerne mal mit jemanden reden würden. Vielleicht könnte es sogar gelingen, solch ein Angebot nach Corona dauerhaft fortzuführen.

Zielgruppe:

Grundsätzlich alle Menschen, weshalb sich solche Angebote auch weit kommunizieren lassen. Natürlich über die Kanäle bzgl. Senioren, aber auch Pflegeheime, Menschen mit Behinderungen und grundsätzlich alle Ehrenamtskanäle, da wir davon ausgehen dürfen, dass wir dort Menschen erreichen, die ohnehin am sozialen Austausch eher überdurchschnittlich interessiert sind. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass auch unsere Pressestelle und das Radio gerade nach positiven Nachrichten lechzt.

Rolle des MSGJFS:

Wir werden das Projekt nicht selber durchführen, könnten es aber ins Leben rufen, bewerben, vielleicht mit unserem Minister ein Gesicht/Schirmherr geben und bei Bedarf auch bezahlen oder fördern. Sofern es so etwas schon gibt, könnten wir dafür Werbung machen. Im Fernsehen habe ich von einer Facebook-Gruppe gehört, die sich um die Versorgung von Menschen kümmert, die nicht mehr raus können. Das ist auch gut, aber einerseits haben nicht alle Facebook und zweitens löst es das Problem der sozialen Isolation nicht.

Aufbau:

Meine spontane Idee wäre ein Aufbau auf Kreisebene. Vielleicht funktioniert es auch in kleineren Städten, aber auf dem Dorf wäre das sicherlich schon schwierig. Wir müssten schauen, ob wir das pro Kreis initiiert bekommen. Sofern es Ansprechpartner in Kreisen bzgl. Ehrenamt gibt, was ich nicht weiß sondern einfach vermutet habe (Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros etc.) könnte man die anfragen, ob sie als Knotenpunkt zur Verfügung stehen würden oder unter welchen Bedingungen.

Die Knotenpunkte müssen schnell und kreisweit bekannt gemacht werden. Im Idealfall haben sie eine einfache Telefonnummer. Diese können aus technischen Gründen wohl nicht einfach Telefonverbindung spielen, sondern müssten Telefonnummer von potentiell Interessierten annehmen und weitergeben, vielleicht mit dem Hinweis, zu welchen Zeiten die Person sprechen mag. Das ginge natürlich auch alles über das Internet, würde aber ähnlich wie die Facebook-Gruppen viele Menschen ausschließen. Wie das mit dem Datenschutz aussieht, weiß ich beim besten Willen nicht.

Dann rufen sich die Leute gegenseitig an und sprechen miteinander in einer neuen, virtuellen, kreisweiten Nachbarschaft.

Hintergrund:

Vielleicht stelle ich mir das alles auch zu rosig vor, aber es könnte (so es denn funktioniert) ein neues Konzept für ehrenamtliches Engagement und damit die beste Werbung für eine innovative Ehrenamtsstrategie sein. Es begegnen sich zwei Menschen auf absoluter Augenhöhe. Es ist nicht zu erkennen, ob der eine helfen möchte und der andere hilft und es ist auch egal. Warum die Menschen sich dort melden, bleibt komplett im Dunkeln und das wäre eine große Chance den alten Gedanken vom Helfen aus Mitleid hinter sich zu lassen. Das Telefonieren kennt keine Stadt-Land-, Geschlechts-, Alters- oder Herkunftsgrenzen. Es ist im besten Sinne inklusiv. Zudem lässt sich das Telefonieren von überall aus erledigen und wäre damit flexibler als viele andere Möglichkeiten des Engagements.

Kontakt:

Dennis Wegener

Ministerium für Soziales, Gesundheit,

Jugend, Familie und Senioren

Referat für Bürgergesellschaft, Seniorenpolitik,

queere Politik, Ressortkoordinierung UN-BRK

VIII 255

Adolf-Westphal-Straße 4

24143 Kiel

 

T    +49 431 988-5653

F    +49 431 988-6185653

dennis.wegener@sozmi.landsh.de

 

Weitere Meldungen:



Sehr geehrte Damen und Herren, anliegende Pressemitteilung von Frau Bundesministerin Dr. Giffey und dem BAGSO-Vorsitzenden
Franz Müntefering zu "Corona-Pandemie: Ältere Menschen und gefährdete Gruppen schützen"
sende ich Ihnen mit der Bitte, sie über Ihre Kanäle möglichst weit zu verbreiten. Mitteilung

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung!

Liebe Netzwerkpartner*innen und Mitstreiter*innen,

 

anbei sende ich Ihnen und euch ein Schreiben des Ministerpräsidenten, in dem er sich an uns Bürger*innen wendet.

Wir befinden uns in einer Situation, die wir so noch nicht erlebt haben und ich möchte Ihnen und euch meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen. Denn Sie und ihr alle gehören zu den Menschen, die ohnehin schon in Organisationen und Initiativen aktiv sind, in denen es darum geht, sich nachbarschaftlich zu unterstützen und Solidarität zu leben.

Wir werden mit all unseren Projekten fortfahren, wenn wir diese „gesellschaftliche Neuausrichtung“ hinter uns gelassen haben. Ich bin mir sicher, dass sie eine starke Zäsur für uns alle wird und dass sie vieles verändern wird. Wir brauchen einander und wir brauchen unsere gegenseitige Unterstützung.

Ich wünsche Ihnen und euch und Ihren und euren Lieben, dass alle gesund bleiben/werden, dass alle gut versorgt sind und alle die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

Schreiben des Ministerpräsidenten Schleswig-Holstein vom 14. März 2020

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bettina Süphke

Seniorenpolitik

Ministerium für Soziales, Gesundheit,

Jugend, Familie und Senioren

des Landes Schleswig-Holstein

Bürgergesellschaft, Seniorenpolitik,

Ressortkoordinierung UN Behindertenrechtskonvention

Adolf-Westphal-Str. 4

24143 Kiel

Telefon: +49 431 988-5599

bettina.suephke@sozmi.landsh.de

www.schleswig-holstein.de

 

Links zu Corona:

Corona in Schleswig-Holstein

Corona in Deutschland

Infektionsschutz

 

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